Skip to content

Immer froh, immer frei, immer sexy!

und beruflich Sängerin, Komponistin, Schauspielerin, und vor allem Chansonniere. Im Chanson bewege ich mich zwischen kubanischen Trovas mit filmmusikalischen Elementen und deutsch kabarettistischen Chanson. Ich stehe mit eigenen Chansons auf der Bühne und komponiere Musik für Filme.

Wie soll ich's sagen?

„Was“ ich sagen will, weiß ich meistens gleich! Interessanter finde ich das „Wie“ und damit die Frage, welche Wirkung ich bei meinem Publikum erzielen möchte.

Mit meinen Chansons lade ich die Zuhörer*innen ein, durch Humor und Empathie neue Perspektiven einzunehmen. Sie dürfen ihre Denkmuster einen Moment unterbrechen und die Welt durch eine andere Brille betrachten. Das Chanson schafft es seinen Gedanken so anzustimmen, dass sich ein jeder lebhaft und besonnen mitreißen lässt.

Lustig nach falschen Tönen.
Durstig nach Musik.

Als Mädchen spielte ich absichtlich falsche Töne, um die Lehrerin zur Weißglut zu bringen. Ich dichtete bekannte Lieder um, um nahstehende Menschen zum Schmunzeln zu bringen. Und weil es mir gefiel auf Stühlen zur Musik zu tanzen, wurde ich aus dem evangelischen Mädchenchor herausgeworfen. Ja, Musik war schon immer da. Warum, wurde mir erst bewusst, als ich während meines Schauspielstudiums kaum noch Musik machte. Ohne sie konnte ich mich nicht in dem Maße ausdrücken, wie ich es mit ihr konnte. Diese Durststrecke brachte mich der Musik näher denn je, und ich begann Musik zu komponieren.

Chansonreif

Auch wenn mir ein heißer Apfelstrudel lieber gewesen wäre, geriet ich in einen kompositorischen Projektstrudel. Dieser ließ mich fast ausschließlich Ideen anderer realisieren und verdrehte mir die Sicht auf mich und meine Visionen. Der Sog wurde immer stärker, riss mich von Pro zu Jekt, zerrte an Gliedern und Nerven, schleuderte mich gegen inneren Widerstand, verzwirbelte mich solange, bis ich auf dem Krankenbett aufwachte. Hier besann ich mich der Klara, die als Kind das Wickeltuch ihres Bruders ausklappte, sich daraufstellte, als wäre es eine Bühne, und laut deutsche Chansons sang. Ich lächelte. “ Ich bin ja ein Chanson. Eine Mischform aus Gesang, Schauspiel und Komposition.“ Meine Gedanken wurden vom Arzt unterbrochen, der heute die Visite machte. “ Frau Finck, 06:52 Uhr. Wie geht es Ihnen?“ Grinsend antwortete ich: “ Chansonreif.“ Das war der Augenblick, in welchem ich entschied, mich vollkommen dem Chanson zu widmen. Auch wenn es die ganze Zeit da war, musste ich es erst erkennen.

Falls du einen Schlachthof hast,

dann folge mir auf Facebook oder Instagram, abonniere meinen Newsletter, bzw. mein Drehbuch!

Ich mach 'nen Ponyhof daraus!